Zeitschriftenartikel

Modellbildung zur systematischen Berücksichtigung von Produktivitätsverlusten und Forcierungsmaßnahmen in der Kalkulation

Produktivitätsverluste entstehen durch eine unwirtschaftliche (nicht „normale“) Kombination der Produktionsfaktoren, unter anderem auch aufgrund einer zu kurzen Bauzeit. Um trotz zu kurzer Bauzeit die erforderliche Leistung erbringen zu können, sind bereits in der Angebotsphase Forcierungsmaßnahmen für die eigentliche Bauphase zu erwägen. Eine nicht normale Kombination der Produktionsfaktoren führt in weiterer Folge zu erhöhten Herstellkosten. Gegenüber einer unsystematischen Forcierung kann mittels Optimierungsverfahren eine geringere Kostensteigerung und damit ein vorhandenes Potenzial ausgenutzt werden. Der vorliegende Beitrag zeigt das Vorgehen bzw die Modellbildung für eine systematische Berücksichtigung von Unsicherheiten in den Eingangsgrößen, von Produktivitätsverlusten infolge einer zu kurz vorgegebenen Bauzeit und den Einsatz von probabilistischen Optimierungsverfahren.

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In: bauaktuell, Heft 6 /2014

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Autor:innen

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. habil.
Christian Hofstadler
Dipl.-Ing. Dr. techn.
Markus Kummer
Laura Watzlik